Genre
Besetzung
Anton Bruckner
Der Chorus sine nomine unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger und das Salonisten-Quartett präsentieren Anton Bruckners Motetten, geistliche und weltliche Werke sowie Arrangements von Evelyn Klaunzer aus Bruckners Symphonien und Frühwerken.
Chorus sine nomine
1991 von Johannes Hiemetsberger gegründet, zählt der Chorus sine nomine zu den profiliertesten Konzertchören Österreichs.
Er realisiert seitdem ein Programm von enormer stilistischer Bandbreite: von A. Cavaliero´s “Rappresentatione” bis zu P.Boulez`”Le visage nuptial”, von Uraufführungen und Auftragswerken bis zu den großen Werken J.S.Bachs, Kurt Weills “Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny”, Gubaidulina`s “Sonnengesang” oder Steve Reich`s “Desert Music”.
Zahlreiche erste Preise bei bedeutenden internationalen Chorwettbewerben (EBU-Wettbewerb „Let the Peoples Sing“, Chorbewerb Spittal an der Drau, „Florilège Vocal de Tours“) sowie ausgezeichnete CD-Produktionen dokumentieren Qualität und Stellenwert des Herzensanliegens des Chorus sine nomine: die Pflege der a cappella Musik in ihrer gesamten Vielfalt.
Mit thematischen und szenischen Eigenproduktionen wie „frost.“, „The power of heaven“, „tuuli“, “KAIROS”, “Happy Birthday, Jesus & Mohammed”, “Brahms, the Gospel & me”, “Statements” oder “Sacrum(Mai2022)” leisten der Chorus sine nomine und Johannes Hiemetsberger seit langem international vielbeachtete Pionierarbeit in der Weiterentwicklung des Genres “Chorkonzert”, die mehrfach ausgezeichnet wurde.
So vielfältig wie das Repertoire des Chores ist auch die Liste der künstlerischen Partnerschaften: Dirigenten wie Markus Poschner, HK Gruber, Jordi Savall, Trevor Pinnock, Teodor Currentzis, Martin Haselböck, Andres Orozco-Estrada oder Stefan Gottfried, Orchester wie die Wiener Symphoniker, das L`Orfeo Barockorchester, die Wiener Akademie, der Concentus musicus, das RSO Wien sowie Ensembles wie ALMA, Sarband und Künstlern wie Roger Vignoles, Michael Krenn, Philipp Blom oder Josef Hader – sie alle zählen zu den wertvollen Wegbegleitern, die den Chorus sine nomine quer durch Europa und auf Tourneen in die USA, Südamerika, Taiwan, Philippinen und nach Singapur führen.
Der Chorus sine nomine ist regelmässiger Gast bei namhaften Veranstaltungsreihen und Festivals (ua. Salzburger Festspiele, Musikverein Graz, Styriarte, Brucknerfest Linz, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Stephaniensaal Graz,) sowie innerhalb der Konzertreihen der Jeunesse (Musikalische Jugend Österreichs. Vor kurzem feierte der Chor sein Debut in der Hamburger Elbphilharmonie, in der Esplande Concert Hall in Singapur sowie beim “Festival Bach de Lausanne”.
Johannes Hiemetsberger
Johannes Hiemetsberger ist Gründer und künstlerischer Leiter des Chorus sine nomine sowie des Vokalsolistenensembles Company of music . Mit einem breiten Repertoire von der aktuellen Musik bis zur Renaissance musiziert er mit beiden Ensembles regelmäßig im Wiener Konzerthaus, im Wiener Musikverein, in der Hamburger Elbphilharmonie oder der Esplanade Concert Hall in Singapur, bei der Jeunesse, den Salzburger Festspielen Pfingsten+Barock, der styriarte, dem Internationalen Brucknerfest Linz, bei Wien Modern, Milano Musica oder dem Ravenna Festival.
Als Dirigent arbeitet er mit Orchestern wie den Wiener Symphonikern, der Wiener Akademie, dem Ensemble „die reihe“, dem L`Orfeo Barockorchester, dem Ensemble Rota Fortunae Wien, dem Ensemble Prisma Wien, der Camerata Salzburg dem NDR Chor Hamburg, dem Chor des Bayerischen Rundfunk, der Sociedad de Coral de Bilbao u.a.
Seine Ausbildung erhielt er am Brucknerkonservatorium Linz, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Musikpädagogik, Chorleitung bei Johannes Prinz und Herwig Reiter) sowie am Konservatorium der Stadt Wien (Dirigieren bei Georg Mark, Alte Musik).
Johannes Hiemetsberger ist Professor für Dirigieren an der mdw – Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien, leitet dort das Anton Bruckner Institut für Chor-und Ensembleleitung sowie Tonsatz in der Musikpädagogik und ist international gefragter Referent von Workshops und Masterclasses . Von 2008 bis 2018 war Johannes Hiemetsberger künstlerischer Leiter des „Stimmen-Festival-Freistadt“ seit 2022 leitet er das brücken.festival wienerwald (www.brückenfestival.at)
Johannes Hiemetsberger ist Preisträger des Erwin-Ortner-Fonds sowie des Ferdinand Grossmann-Preises.
Musik ist nie.
Entweder sie war, oder man sehnt sich nach ihr.
Auch ein Ensemble ist nie. Denn: es wird. Immer.
Wie, das ist – auch – meine Sache.
Und: Dirigieren heißt Musik auslösen, Menschen zünden, die innerlich brennen – dabei habe ich gerne meine Hände im Spiel…