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Programm 2011

Veranstaltung 

Programmübersicht

Titel:
SENTA BERGER
Wann:
Donnerstag, 19.04.2012 19.30 h
Wo:
Atrium Europasaal Bad Schallerbach - Bad Schallerbach
Kategorie:
:::Lesung/Literatur:::
Eintritt:
Eur 22
Halbpreis-Pass gilt nicht.
50% Erm. nur für Kinder, Jugendliche, Studierende und Menschen mit Behinderung.
Karten:
 Karten 

Beschreibung

SENTA BERGER
"Sie und Er - oder die Himmelmacht"
Texte über das ewige Thema und davon, dass Männer und Frauen nicht zusammenpassen, von Alfred Polgar, Kurt Tucholsky und Erich Kästner.


Senta Berger by Ute Karen Seggelke



Senta Berger
Leben (Quelle: Wikipedia):
Senta Berger wurde 1941 in Wien geboren. Ihr Vater Josef Berger war Musiker. Mit ihm trat sie schon im Alter von vier Jahren auf. Der Vater begleitete dabei die singende Tochter am Klavier. Mit fünf Jahren erhielt sie Ballettunterricht und mit 14 wandte sich Berger der Schauspielerei zu und nahm privaten Unterricht. Zwei Jahre später verließ sie die staatliche Schule, die sie bis dahin besucht hatte.
1957 wurde Berger durch Star-Regisseur Willi Forst für ihre erste, noch kleine Rolle beim Film engagiert. Sie bewarb sich für das Max-Reinhardt-Seminar und wurde angenommen. Sie musste die Schule verlassen, nachdem sie in dem Film The Journey mit Yul Brynner eine Rolle angenommen hatte, ohne den Direktor um Erlaubnis zu fragen. 1958 wurde Berger das jüngste Mitglied am Wiener Theater in der Josefstadt.
Der Regisseur Bernhard Wicki und der Produzent Artur Brauner wollten mit Berger arbeiten. Brauner produzierte den Film Der brave Soldat Schweijk mit ihr und Heinz Rühmann. Es gelang Brauner, Berger für mehrere Filme zu verpflichten. 1962 übersiedelte Berger nach Hollywood und drehte mit Charlton Heston, Frank Sinatra, Dean Martin, Richard Harris, George Hamilton, Kirk Douglas, John Wayne und Yul Brynner. 1969 kehrte sie nach Europa zurück und war in den 1970er Jahren vor allem in italienischen Produktionen unterschiedlicher Genres zu sehen.
1963 lernte Berger den Medizinstudenten Michael Verhoeven, den Sohn des Schauspielers und Regisseurs Paul Verhoeven, kennen. Am 26. September 1966 heirateten Berger und Verhoeven in München, nachdem sie im Jahr zuvor zusammen die Sentana-Filmproduktion gegründet hatten. 1967 drehte sie mit Alain Delon den Film Mit teuflischen Grüßen, 1968 spielte Berger in dem dreiteiligen Kriminalfilm Babeck von Herbert Reinecker, in dem sie das von Peter Thomas komponierte Lied Vergiß mich, wenn du kannst sang. 1970 stand sie erstmals in dem von ihrer Firma produzierten und unter der Regie ihres Mannes gedrehten Film Der Graben oder Wer im Glashaus liebt vor der Kamera. Weitere, auch international erfolgreiche Filme ihrer Produktionsfirma waren u. a. Die Weiße Rose, Das schreckliche Mädchen und Mutters Courage nach dem gleichnamigen Theaterstück von George Tabori. Zudem baute Berger ihre europäische Karriere in Frankreich und Italien auf.
Die Geburt ihrer beiden Söhne Simon Vincent (1972) und Luca Paul (1979) veranlasste Berger, sich wieder dem Theater zuzuwenden. Zwischen 1974 und 1982 war sie die Buhlschaft im Jedermann bei den Salzburger Festspielen an der Seite von Curd Jürgens und Maximilian Schell und war damit die bis heute am längsten in dieser Rolle zu sehende Darstellerin. Sie spielte am Burgtheater in Wien Tartuffe mit Klaus Maria Brandauer (Regie Rudolf Noelte), am Thalia-Theater in Hamburg und am Schillertheater in Berlin.
1985/86 gelang ihr das TV-Comeback vor dem deutschsprachigen Publikum in der Fernsehserie Kir Royal an der Seite von Franz Xaver Kroetz, Dieter Hildebrandt und Billie Zöckler. Danach folgen weitere Serien wie Die schnelle Gerdi und Lilli Lottofee, beide unter der Regie ihres Mannes Michael Verhoeven. 2000 stand sie für die österreichische Fernsehproduktion Probieren Sie’s mit einem Jüngeren unter der Regie von Michael Kreihsl vor der Kamera. Seit 2002 spielt sie Dr. Eva-Maria Prohacek, eine Polizeirätin in der ZDF-Reihe Unter Verdacht, wofür sie mit dem Adolf-Grimme-Preis (2003) ausgezeichnet wurde. Daneben trat Berger auch als Chansonsängerin und bei Leseabenden (etwa mit Fräulein Else) auf. Für den französischen Film 8 Frauen (8 femmes) lieh sie 2002 Catherine Deneuve ihre Stimme.
1971 beteiligte sich Senta Berger an der von Alice Schwarzer initiierten Medien-Aktion „Wir haben abgetrieben!“. Von 2003 bis 2010 war sie an der Seite von Günter Rohrbach die erste Präsidentin der Deutschen Filmakademie. 2009 erklärte sich Senta Berger bereit, als Botschafterin sowohl für die Tierschutzorganisation Pro Wildlife für den Schutz von Menschenaffen als auch für die José Carreras Leukämie-Stiftung tätig zu werden.
Berger wohnt seit vielen Jahren in Grünwald bei München, seit einiger Zeit auch in Berlin.
Filmografie
    1957: Die unentschuldigte Stunde
    1957: Die Lindenwirtin vom Donaustrand
    1958: Der veruntreute Himmel
    1958: Die Reise (The Journey)
    1959: Katja – Die ungekrönte Kaiserin
    1960: Ich heirate Herrn Direktor
    1960: Der brave Soldat Schwejk
    1960: O sole mio
    1961: Geheime Wege (The Secret Ways)
    1961: Das Wunder des Malachias
    1961: Junge Leute brauchen Liebe
    1961: Eine hübscher als die andere
    1961: Immer Ärger mit dem Bett
    1961: Adieu, Lebewohl, Goodbye
    1961: Es muß nicht immer Kaviar sein
    1961: Diesmal muß es Kaviar sein
    1961: Ramona
    1962: Das Geheimnis der schwarzen Koffer
    1962: Frauenarzt Dr. Sibelius
    1962: Das Testament des Dr. Mabuse
    1962: Sherlock Holmes und das Halsband des Todes
    1963: Die Sieger (The Victors)
    1963: Kali Yug – Die Göttin der Rache
    1963: Kali Yug – Aufruhr in Indien
    1963: Jack und Jenny
    1964: Spion mit meinem Gesicht (The Spy With My Face)
    1965: Sierra Charriba (Major Dundee)
    1965: Die glorreichen Reiter (The Glory Guys)
    1965: Schüsse im Dreivierteltakt
    1966: Der Schatten des Giganten (Cast a Giant Shadow)
    1966: Marrakesch (Our Man in Marrakesh)
    1966: Mohn ist auch eine Blume (The Poppy Is Also a Flower)
    1966: Lange Beine – lange Finger
    1966: Das Quiller-Memorandum – Gefahr aus dem Dunkel (The Quiller Memorandum)
    1966: Unser Boß ist eine Dame (Operazione San Gennaro)
    1967: Der grausame Job
    1967: Paarungen
    1967: Wenn Killer auf der Lauer liegen (The Ambushers)
    1967: Eine Chance für den Playboy (A Thief Is a Thief)
    1967: Mit teuflischen Grüßen
    1968: Istanbul Express (TV)
    1968: Babeck (TV-Dreiteiler)
    1968: Geier können warten
    1969: So reisen und so lieben wir
    1969: Das ausschweifende Leben des Marquis de Sade
    1969: Frühstück mit dem Killer (Les étrangers)
    1970: Einsame Herzen (Cuori solitari)
    1970: Als die Frauen noch Schwänze hatten (Quando le donne avevano la coda)
    1971: Wer im Glashaus liebt (auch Produktion)
    1971: Kommando Kobra (Le saut de l’ange)
    1971: Roma Bene – Liebe und Sex in Rom
    1971: Die Moral der Ruth Halbfass (auch Co-Produktion)
    1971: Der Geliebte der großen Bärin / Nur der Letzte kam durch
    1972: Toll trieben es die alten Germanen
    1972: Der scharlachrote Buchstabe
    1973: Die weiße Mafia (Bisturi, la mafia bianca)
    1973: Reigen
    1974: Der Mann ohne Gedächtnis (L'uomo senza memoria)
    1975: MitGift (auch Co-Produktion)
    1975: Per Saldo Mord
    1976: Die Herrenreiterin (La padrona è servita)
    1976: Das chinesische Wunder
    1976: Steiner – Das Eiserne Kreuz (Cross of Iron)
    1977: Die nackte Bourgeoisie (Ritratto di Borghesia in nero)
    1980: Der Todesfahrer
    1982: Die weiße Rose (Co-Produktion)
    1983: Die Spider Murphy Gang (Produktion)
    1984–1986: Kir Royal (TV-Serie)
    1985: Killing Cars (auch Co-Produktion)
    1988/1989: Die schnelle Gerdi (TV-Reihe)
    1989: Das schreckliche Mädchen (Produktion)
    1990: Schlaraffenland (TV, Produktion)
    1994–1996: Ärzte (TV-Serie)
    1997: Lamorte (TV)
    1998: Mammamia (TV)
    1998: Liebe und weitere Katastrophen (TV)
    1998: Bin ich schön?
    1999: Mit fünfzig küssen Männer anders (TV)
    2000: Zimmer mit Frühstück (TV)
    2000: Trennungsfieber (TV)
    2000: Scharf aufs Leben (TV)
    2000: Probieren sie’s mit einem Jüngeren
    seit 2002: Unter Verdacht
    2004: Die schnelle Gerdi und die Hauptstadt (TV)
    2004: Die Konferenz (TV)
    2005: Einmal so wie ich will (TV)
    2005: Emilia – Die zweite Chance (TV)
    2005: Emilia – Familienbande (TV)
    2006: Nette Nachbarn küsst man nicht (TV)
    2009: Schlaflos (TV)
    2009: Ob ihr wollt oder nicht
    2009: Frau Böhm sagt Nein (TV)
    2009: Mama kommt! (TV)
    2010: Satte Farben vor Schwarz
    2011: Liebe am Fjord
Auszeichnungen
    1965: Golden Globe Award (vielversprechende Nachwuchsschauspielerin)
    1968: Bambi
    1969: Bravo Otto in Bronze
    1983: Filmband in Silber (Produktion) für Die weiße Rose im Namen ihrer Filmgesellschaft Sentana
    1987: Deutscher Darstellerpreis (Chaplin-Schuh) für ihre Rolle in Kir Royal
    1990: Bambi, Sonder-Bambi Unknockable Stars
    1996: Goldener Gong
    1998: Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
    1998: Karl-Valentin-Orden
    1998: Goldene Romy als beliebteste Schauspielerin
    1999: Bambi in der Kategorie Fernsehen National für den ARD-Vierteiler Liebe und andere Katastrophen
    1999: Bundesverdienstkreuz erster Klasse
    2002: Bayerischer Verdienstorden
    2003: Deutscher Hörbuchpreis
    2003: Medaille München leuchtet (für besondere Verdienste um München)
    2005: Hessischer Fernsehpreis als Ensemblemitglied des Filmes Die Konferenz
    2005: Goldener Ochse – Ehrenpreis des Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern an die Sentana-Filmproduktion Senta Bergers und Michael Verhoevens
    2006: Billy Wilder Award
    2007: Platin Romy für das Lebenswerk
    2009: Sonderpreis des Deutschen Fernsehkrimipreises für ihre Hauptrolle in der WDR-Produktion Schlaflos
    2009: Herbert-Strate-Preis der Filmstiftung NRW und des Kinoverbandes HDF Kino
    2009: Deutscher Fernsehpreis als beste Schauspielerin für ihre Hauptrolle in Schlaflos
    2009: Sonderpreis beim Fernsehfilm-Festival Baden-Baden für herausragende darstellerische Leistung in Frau Böhm sagt Nein
    2010: Goldene Kamera in der Kategorie Beste deutsche Schauspielerin in Frau Böhm sagt Nein und Schlaflos
    2010: Grimme-Preis für ihre Darstellung in Frau Böhm sagt Nein
    2010: Bayerischer Fernsehpreis als beste Schauspielerin in der Kategorie „Fernsehfilm“ für ihre Rolle in dem Film Frau Böhm sagt nein
    2011: Großer Diagonale-Schauspielpreis für das Lebenswerk
    2011: Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin

Veranstaltungsort

Karte
Venue:
Atrium Europasaal Bad Schallerbach
Straße:
Promenade 2
PLZ:
4701
Stadt:
Bad Schallerbach
Bundesland:
Austria
Land:
Land: at