2012 Programm Nr. 17
Veranstaltung |
Programmübersicht |
- Titel:
- GIORA FEIDMAN TRIO- Viva Klezmer!
- Wann:
- Freitag, 27.07.2012 19.30 h
- Wo:
- Atrium Europasaal Bad Schallerbach - Bad Schallerbach
- Kategorie:
- :::world music:::
- Eintritt:
-
Eur 26
Halbpreis-Pass gilt nicht.
50% Erm. nur für Kinder, Jugendliche, Studierende und Menschen mit Behinderung. - Karten:
Beschreibung
Giora Feidman Trio- “Viva Klezmer”
Giora Feidman, Klarinette, Bassklarinette
Guido Jäger, Kontrabass
Natalie Böttcher, Akkordeon

Das Trio ist Feidmans „klassische“ Besetzung. In dieser Formation gab er, von den USA
ausgehend, der Renaissance der Klezmer-Musik entscheidende Impulse, und mit seinem
Trio macht er den „Spirit of Klezmer“ später auch in Europa bekannt. Klezmer-Lieder sind
weit mehr als Musikstücke. Nicht nur die Melodien, sondern vor allem die
emotionsbetonte Art und Weise der Interpretationen machen dieses Genre aus.
Da wird die Seele zum Klingen gebracht – von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die
exzellent aufeinander eingespielten Musiker treten miteinander in Wettstreit, treiben sich
gegenseitig an, ergänzen, was der andere begann, pointieren, imitieren, konterkarieren
die Sequenzen des Partnerinstruments – mit konzentrierter Ernsthaftigkeit und
manchmal auch mit dem Schalk im Nacken. All jene, die dabei sein können, werden
mitgerissen.
Jedes Konzert ein Unikat:
„Unser Trio bildet mit dem Publikum ein Quartett“, sagt Feidman. „Und wenn Sie den
Spirit des Saales einbeziehen, sind wir ein Quintett – in dieser Form nur einen Abend
lang“. Das Repertoire des Trios ist vielschichtig. Im Mittelpunkt stehen traditionelle, von
Giora Feidman arrangierte Klezmer-Weisen. Klassik, Jazz und folkloristische Stücke
ergänzen das Programm. Natalie Böttcher auf dem Akkordeon und Guido Jäger am
Kontrabass bestechen als gefühlvolle Begleiter und immer wieder auch als großartige
Solisten.
„Das war Benny Goodman im Savoy, Sidney Bechet in einer heißen Nacht in New Orleans und der Rattenfänger
von Hameln … Ein Mann, der Gefühle weckt, die älter sind als die Steine der Klagemauer.“
Washington Times über eine GF-Konzert
(* 25. März 1936 in Buenos Aires) ist Klarinettist und Instrumentalsolist der Klezmermusik.
(Quelle: Wikipedia)
Giora Feidman, Klarinette, Bassklarinette
Guido Jäger, Kontrabass
Natalie Böttcher, Akkordeon

Das Trio ist Feidmans „klassische“ Besetzung. In dieser Formation gab er, von den USA
ausgehend, der Renaissance der Klezmer-Musik entscheidende Impulse, und mit seinem
Trio macht er den „Spirit of Klezmer“ später auch in Europa bekannt. Klezmer-Lieder sind
weit mehr als Musikstücke. Nicht nur die Melodien, sondern vor allem die
emotionsbetonte Art und Weise der Interpretationen machen dieses Genre aus.
Da wird die Seele zum Klingen gebracht – von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die
exzellent aufeinander eingespielten Musiker treten miteinander in Wettstreit, treiben sich
gegenseitig an, ergänzen, was der andere begann, pointieren, imitieren, konterkarieren
die Sequenzen des Partnerinstruments – mit konzentrierter Ernsthaftigkeit und
manchmal auch mit dem Schalk im Nacken. All jene, die dabei sein können, werden
mitgerissen.
Jedes Konzert ein Unikat:
„Unser Trio bildet mit dem Publikum ein Quartett“, sagt Feidman. „Und wenn Sie den
Spirit des Saales einbeziehen, sind wir ein Quintett – in dieser Form nur einen Abend
lang“. Das Repertoire des Trios ist vielschichtig. Im Mittelpunkt stehen traditionelle, von
Giora Feidman arrangierte Klezmer-Weisen. Klassik, Jazz und folkloristische Stücke
ergänzen das Programm. Natalie Böttcher auf dem Akkordeon und Guido Jäger am
Kontrabass bestechen als gefühlvolle Begleiter und immer wieder auch als großartige
Solisten.
„Das war Benny Goodman im Savoy, Sidney Bechet in einer heißen Nacht in New Orleans und der Rattenfänger
von Hameln … Ein Mann, der Gefühle weckt, die älter sind als die Steine der Klagemauer.“
Washington Times über eine GF-Konzert
(* 25. März 1936 in Buenos Aires) ist Klarinettist und Instrumentalsolist der Klezmermusik.
(Quelle: Wikipedia)
Giora Feidman entstammt einer Familie von Klezmer-Musikern, deren Tradition er in der 4. Generation fortsetzt. Seine Vorfahren traten bei Hochzeiten, Bar Mitzwa-Feiern und anderen Feierlichkeiten im Schtetl des osteuropäischen Raums auf. Feidmans Eltern waren bessarabische Juden, die um 1905 wegen einsetzender Judenpogrome nach Südamerika auswanderten. Sein Vater war sein erster Lehrer. Das Orchester des Teatro Colón in Buenos Aires nahm Giora mit 18 Jahren auf. Zwei Jahre später ging er als Bassklarinettist zum Israel Philharmonic Orchestra, dem er 18 Jahre lang angehörte.
Anfang der 1970er Jahre begann er seine Solokarriere als Klezmer-Musiker und zog nach New York. Gegenwärtig ist er vor allem in Deutschland tätig, dem er sich besonders verbunden fühlt. 1975 heiratete Feidman seine Managerin Ora Bat-Chaim.
Anfang der 1970er Jahre begann er seine Solokarriere als Klezmer-Musiker und zog nach New York. Gegenwärtig ist er vor allem in Deutschland tätig, dem er sich besonders verbunden fühlt. 1975 heiratete Feidman seine Managerin Ora Bat-Chaim.
1984 spielte er mit Esther Ofarim eine Hauptrolle in Peter Zadeks Inszenierung von Joshua Sobols Theaterstück „Ghetto“, was ihn und seine Musik in Deutschland bekannt machte. Auf seinen Konzertprogrammen stehen neben Klezmermusik auch George Gershwins Werke, Tangos aus seiner argentinischen Heimat und in den 2000er Jahren vermehrt sinfonische Musik zeitgenössischer israelischer Komponisten (Ora Bat Chaim, Betty Olivero) sowie klassische Klarinetten-Literatur wie Mozarts Klarinettenkonzert in A-Dur oder Bearbeitungen von Liedern Franz Schuberts. Mit dem Organisten Matthias Eisenberg geht er seit 2002 mehrmals im Jahr auf Deutschland-Tournee.
Giora Feidman (Bad Nauheim, 2007)
Auftritte in den deutschen Filmen „Jenseits der Stille“ von Caroline Link und „Die Comedian Harmonists“ von Joseph Vilsmaier sowie seine Mitwirkung bei John Williams oscargekrönter Filmmusik zu Steven Spielbergs „Schindlers Liste“ (gemeinsam mit Itzhak Perlman) machten Feidman dem Filmpublikum Mitte der 1990er Jahre bekannt.
Das mit den Autoren Stephan Barbarino, Jan Linders und seiner Ehefrau, der israelischen Komponistin Ora Bat Chaim, erarbeitete Musiktheaterwerk „Nothing But Music“ (2005) erzählt von Stationen seines Lebens. Das Werk hatte im Mai 2005 im Grand Théâtre de la Ville du Luxembourg Premiere, danach folgte eine große Europa-Tournee. Im März 2008 konnte das Stück am Teatro Franco Parenti in Mailand mit italienischen Schauspielern und der original Musiker-Besetzung in der Landessprache aufgeführt werden. Im Juli 2008 wurde die Aufführung zum renommierten Theater- "Festival dei due Mondi Spoleto" eingeladen und spielte dort im Teatro Romanum drei Vorstellungen.
Auf dem Weltjugendtag 2005 musizierte Giora Feidman vor etwa 800.000 Christen und Papst Benedikt während der Vigilfeier des 20. August. Feidmans stetige Bemühungen um die jüdisch-deutsche Verständigung und Aussöhnung gaben für seine Berufung durch die Veranstalter und auch ausdrücklich durch den Vatikan und den Papst Ausschlag.
Neben dieser Veranstaltung trat Giora Feidman im Christlich-Jüdischen Kontext auch bei mehreren Evangelischen Kirchentagen, Katholikentagen und Ökumenischen Kirchentagen auf.
Feidman erhielt jeweils 1997 und 2003 den deutschen Musikpreis ECHO KLASSIK in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“.
2001 ehrte Bundestagspräsident Wolfgang Thierse ihn in Berlin aufgrund seiner besonderen Verdienste als "großen Botschafter der Versöhnung" mit dem Großen Bundesverdienstkreuz.
Für sein jahrzehntelanges Engagement für die "Versöhnung zwischen den Kulturen", zwischen Judentum und Christentum, Deutschen und Juden sowie Generationen und Schichten mittels seiner Musik erhielt Giora Feidman den Internationalen Brückepreis für Völkerverständigung 2005.
Diskographie
1982: The Incredible Clarinet
1987: The Singing Clarinet
1990: The Magic of the Klezmer
1990: Clarinetango
1991: Viva el Klezmer
1991: Come in Peace
1991: Gershwin & The Klezmer
1992: The Dance of Joy
1993: Klassic Klezmer
1993: Der Rattenfänger
1993: Concert for the Klezmer
1994: Feidman in Jerusalem
1995: Klezmer Chamber Music
1995: The Soul Chai (die Seele lebt)
1995: The Incredible Clarinet
1996: To You!
1996: Clarinetango
1996: Rabbi Chaim’s Dance
1996: Schelomo/Bakashot
1997: Klezmer Celebration
1997: Silence and Beyond
1997: Feidman in Bayreuth: Lilith: Neun Gesänge der dunklen Liebe
1997: Soul Meditation, Harmony of Song"
1997: Feidman and the Arditti String Quartet: Der Golem
1998: Feidman and the Israel Camerata
1998: Feidman & Katja Beer: Schubert & jiddische Lieder
1999: Journey
1999: Feidman - And the Angels Sing
2000: Giora Feidman - Klezmer and more
2000: Giora Feidman - Rhapsody
2000: To Giora Feidman - your Klezmer Friends
2000: The Art Of Klezmer
2001: TanGoKlezmer
2002: Feidman – Dancing in the Field
2002: Feidman plays Piazzolla
2003: Love – Feidman plays Ora Bat Chaim
2003: Feidman + Eisenberg Live in St. Severin / Keitum / Sylt
2003: Feidman plays Mozart and more
2004: Ewigkeit dringt in die Zeit
2005: SAFED - Feidman and the Safed Chamber Orchestra
2005: Feidman and Eisenberg - Live at St. Severin
2005: Wenn du singst, wie kannst du hassen?
2006: KlezMundo
2006: Crossing Borders
2007: Klezmer in the Galilee
2008: The Spirit of Klezmer
2009: Klezmer & Strings
Natalie Böttcher, Akkordeon
Natalie Böttcher geboren in St. Petersburg wurde an der Mussorgsky Musikhochschule und Kultur-Institut ausgebildet und hat erste und zweite Preise in Internationalen Akkordeon Wettbewerben 2003 und 2004 mit den Trio "Balalaika Nueva" gewonnen. Natalie Böttcher lebt heute in Hamburg. Mit ihrem temperamentvollen Repertoire wirkt sie dort auf vielen Bühnen wie dem Schmidt Theater, den
Fliegende Bauten und dem Ohnsorg Theater und tritt in verschiedenen Projekten wie dem Duo Nathalie & Natalie, und dem Trio Balalaika Nueva auf.c

Guido Jäger, Kontrabass
studierte Kontrabass an der Musikhochschule in Lübeck und lebt heute als freier Musiker und Komponist bei Hamburg. Nach Tourneen durch Israel und Spanien mit der Philharmonie der Nationen, Engagement durch Tom Waits am Hamburger Thalia Theater. Gastspiele in den USA , Italien und Portugal. Seit 1995 arbeitet er mit Giora Feidman bei gemeinsame Konzerten und Fernsehauftritten zusammen und ist heute festes Mitglied im Giora Feidman Trio.

Klänge, die Brücken bauen:
Giora Feidman gehört unbestritten zu den bekanntesten und renommiertesten Künstlern jenseits des
Pop. Rund um den Globus nehmen ihn die Menschen als Musiker mit glaubwürdiger Botschaft wahr
und respektieren ihn als große Bühnenpersönlichkeit.
In einer Welt, in der ein großer Teil der Musik austauschbar geworden ist und genauso gut von einem
anderen Interpreten eingespielt werden könnte, bleibt Giora Feidman stets unverkennbar. Niemand
spielt die Klarinette so wie er. Wer ist so eins geworden mit seinem Instrument, strahlt so viel
Konzentration und Hingabe aus wie dieser bescheidene Weltbürger? Die Menschen, die ihn erleben,
ob im kleinen Saal oder in einer großen Halle, spüren, das dies kein Künstler ist, der für sein Publikum
etwas Durcharrangiertes abspult, sondern dass er seine Zuhörer teilhaben lässt an der eigenen
Begeisterung für die Musik.
Wenn ich Musik mache, hat er einmal sinngemäß gesagt, dann spiele ich nicht Stücke auf der
Klarinette vor, sondern singe mit der Klarinette ein Lied, das tief in mir ist. Deshalb spricht er in
Interviews immer wieder von der Klarinette als dem „Mikrophon seiner Seele“. Eine solche Aussage
würde bei anderen aufgesetzt wirken, doch Giora Feidman nimmt man sie ab. Wenn seine Klarinette
seufzt, lacht, weint oder jubelt, so ist er mit Leib und Seele anwesend, um sich anderen mitzuteilen,
um mit ihnen zu kommunizieren.
In und hinter seinen Klarinettenklängen steckt eine Botschaft, die gut tut. Es ist eine Botschaft des
Miteinander, der Offenheit und der Umarmung. In seinen Liedern – oder wie er selbst es sehen würde,
in seinen „Gesängen“ – spiegeln sich die unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse, vom
osteuropäischen Klezmer, den er berühmt gemacht hat, über Tango, Jazz und Klassik bis hin zu
orientalischen Weisen. All diese Elemente verbinden sich zu einer neuen Einheit mit universaler
Botschaft: Egal, wer du bist und woher du kommst, du bist Teil einer großen Gemeinschaft. Was zählt,
ist deine Menschlichkeit, unabhängig von Rasse, Religion, Nationalität und Hautfarbe.
Mit dieser „message“ ist der Weltbürger Feidman ein Brückenbauer par excellence und als
personifizierter Aufruf zur Versöhnung überall geachtet und willkommen. Der Papst lädt ihn ein, vor
Hunderttausenden seine klingende Botschaft kundzutun. Der Deutsche Bundestag und Israel holen
ihn als Gast zu staatstragenden Zeremonien. Steven Spielberg bittet ihn, einen seiner wichtigsten
Filme mit der Klarinette zu bereichern, und überall auf der Welt freuen sich Veranstalter, Orchester
und Intendanten, wenn Feidman in ihren Häusern Station macht.
So lebt und wirkt er seit Jahrzehnten und überrascht immer wieder aufs Neue. Nur wenigen Musikern
gelingt das ein ganzes Leben lang. Gioras Feidmans Klarinette ist eine Bereicherung der Weltkultur,
denn über dieses Medium erreicht er unsere Seele und bringt sie zum Klingen – und das lange über
den letzten Ton hinaus.
Dr. Mathias R. Schmidt
Autor und Journalist
Natalie Böttcher, Akkordeon
Natalie Böttcher geboren in St. Petersburg wurde an der Mussorgsky Musikhochschule und Kultur-Institut ausgebildet und hat erste und zweite Preise in Internationalen Akkordeon Wettbewerben 2003 und 2004 mit den Trio "Balalaika Nueva" gewonnen. Natalie Böttcher lebt heute in Hamburg. Mit ihrem temperamentvollen Repertoire wirkt sie dort auf vielen Bühnen wie dem Schmidt Theater, den
Fliegende Bauten und dem Ohnsorg Theater und tritt in verschiedenen Projekten wie dem Duo Nathalie & Natalie, und dem Trio Balalaika Nueva auf.c

Guido Jäger, Kontrabass
studierte Kontrabass an der Musikhochschule in Lübeck und lebt heute als freier Musiker und Komponist bei Hamburg. Nach Tourneen durch Israel und Spanien mit der Philharmonie der Nationen, Engagement durch Tom Waits am Hamburger Thalia Theater. Gastspiele in den USA , Italien und Portugal. Seit 1995 arbeitet er mit Giora Feidman bei gemeinsame Konzerten und Fernsehauftritten zusammen und ist heute festes Mitglied im Giora Feidman Trio.

Klänge, die Brücken bauen:
Giora Feidman gehört unbestritten zu den bekanntesten und renommiertesten Künstlern jenseits des
Pop. Rund um den Globus nehmen ihn die Menschen als Musiker mit glaubwürdiger Botschaft wahr
und respektieren ihn als große Bühnenpersönlichkeit.
In einer Welt, in der ein großer Teil der Musik austauschbar geworden ist und genauso gut von einem
anderen Interpreten eingespielt werden könnte, bleibt Giora Feidman stets unverkennbar. Niemand
spielt die Klarinette so wie er. Wer ist so eins geworden mit seinem Instrument, strahlt so viel
Konzentration und Hingabe aus wie dieser bescheidene Weltbürger? Die Menschen, die ihn erleben,
ob im kleinen Saal oder in einer großen Halle, spüren, das dies kein Künstler ist, der für sein Publikum
etwas Durcharrangiertes abspult, sondern dass er seine Zuhörer teilhaben lässt an der eigenen
Begeisterung für die Musik.
Wenn ich Musik mache, hat er einmal sinngemäß gesagt, dann spiele ich nicht Stücke auf der
Klarinette vor, sondern singe mit der Klarinette ein Lied, das tief in mir ist. Deshalb spricht er in
Interviews immer wieder von der Klarinette als dem „Mikrophon seiner Seele“. Eine solche Aussage
würde bei anderen aufgesetzt wirken, doch Giora Feidman nimmt man sie ab. Wenn seine Klarinette
seufzt, lacht, weint oder jubelt, so ist er mit Leib und Seele anwesend, um sich anderen mitzuteilen,
um mit ihnen zu kommunizieren.
In und hinter seinen Klarinettenklängen steckt eine Botschaft, die gut tut. Es ist eine Botschaft des
Miteinander, der Offenheit und der Umarmung. In seinen Liedern – oder wie er selbst es sehen würde,
in seinen „Gesängen“ – spiegeln sich die unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse, vom
osteuropäischen Klezmer, den er berühmt gemacht hat, über Tango, Jazz und Klassik bis hin zu
orientalischen Weisen. All diese Elemente verbinden sich zu einer neuen Einheit mit universaler
Botschaft: Egal, wer du bist und woher du kommst, du bist Teil einer großen Gemeinschaft. Was zählt,
ist deine Menschlichkeit, unabhängig von Rasse, Religion, Nationalität und Hautfarbe.
Mit dieser „message“ ist der Weltbürger Feidman ein Brückenbauer par excellence und als
personifizierter Aufruf zur Versöhnung überall geachtet und willkommen. Der Papst lädt ihn ein, vor
Hunderttausenden seine klingende Botschaft kundzutun. Der Deutsche Bundestag und Israel holen
ihn als Gast zu staatstragenden Zeremonien. Steven Spielberg bittet ihn, einen seiner wichtigsten
Filme mit der Klarinette zu bereichern, und überall auf der Welt freuen sich Veranstalter, Orchester
und Intendanten, wenn Feidman in ihren Häusern Station macht.
So lebt und wirkt er seit Jahrzehnten und überrascht immer wieder aufs Neue. Nur wenigen Musikern
gelingt das ein ganzes Leben lang. Gioras Feidmans Klarinette ist eine Bereicherung der Weltkultur,
denn über dieses Medium erreicht er unsere Seele und bringt sie zum Klingen – und das lange über
den letzten Ton hinaus.
Dr. Mathias R. Schmidt
Autor und Journalist
Veranstaltungsort
- Venue:
- Atrium Europasaal Bad Schallerbach
- Straße:
- Promenade 2
- PLZ:
- 4701
- Stadt:
- Bad Schallerbach
- Bundesland:
- Austria
- Land:
-
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